Farbeindringprüfung (PT)

Die Eindringprüfung (PT) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zum visuellen Nachweis von zur Oberfläche hin offenen Materialtrennungen (z.B. Poren und Risse) an einem Werkstück. Das Verfahren kommt unter anderem bei nicht magnetisierbaren Stählen (z.B. austenitische Stähle) zu Einsatz. 


Aufgrund von chemisch-physikalischer Eigenschaften (Kapillareffekt) dringt eine auf die rückstandsfrei gereinigte Oberfläche des Prüfgegenstandes aufgebrachte Flüssigkeit (Eindringmittel) in die defekten Oberflächenstellen ein. Nach einer Zwischenreinigung der Prüfoberfläche wird dieses Eindringmittel durch einen sogenannten Entwickler (meist weißes Pulver) als Kontrasthintergrund sichtbar gemacht. Häufig werden rote Farbeindringmittel verwendet, die rote Anzeigen auf weißem Hintergrund erzeugen (“Rot/Weiß-Prüfung“). Durch Verwendung fluoreszierender Eindringmittel in Kombination mit UV-Strahlung lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.

Quellen:

DGZfP - Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) - http://www.dgzfp.de

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