Härteprüfung nach Vickers (HV)

Die Härteprüfung nach Vickers wird mit Hilfe einer Diamantpyramide mit quadratischer Grundfläche festgelegten Winkel zwischen den gegenüberliegenden Flächen durchgeführt.

Die Pyramide wird in die Werkstoffoberfläche der Probe eingedrückt. Die Diagonalen d1 und d2 des Eindruckes, der nach Rücknahme der Prüfkraft auf der Prüffläche entsteht, werden gemessen und daraus der Härtewert ermittelt.

Die Ergebnisdarstellung erfolgt folgendermaßen:


600   -   HV   -   10   /   25


(Vickershärtewert  -  Härtebezeichnung  -  Prüfkraft  /  Einwirkdauer der Prüfkraft in Sekunden)


Das Verfahren der Vickershärteprüfung ist universell einsetzbar (auch für Kleinlast- oder Mikrohärteprüfung) und ist geeignet für weiche bis sehr harte Werkstoffe. Auch Randschichten oder Gefügeteile können gemessen werden.

Quelle:

DIN EN ISO 6507-1 - Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 1: Prüfverfahren

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