Härteprüfung nach Brinell (HB)

Die Härteprüfung nach Brinell erfolgt mit Hilfe einer Hartmetallkugel (früher Stahlkugel). In früheren Normen, in denen eine Stahlkugel als Eindringkörper verwendet wurde, war die Bezeichnung für die Brinellhärte HB.

Die Kugel wird mit einer definierten Prüfkraft senkrecht in die Oberfläche einer Probe eingedrückt und der Eindruckdurchmesser, auf der Probe entstanden ist, gemessen. Die Ergebnisdarstellung erfolgt folgendermaßen:


280  -  HB  -  1   /   30   /   25 


(Brinellhärtewert  -  Härtebezeichnung  -  Kugeldurchmesser   /   Prüfkraft   /   Einwirkdauer der Prüfkraft)


Das Verfahren der Brinellhärtemessung liefert sehr genaue und reproduzierbare Ergebnisse und ist besonders für weiche und mittelharte Werkstoffe geeignet (z.B. unlegierter Stahl, Al- oder Cu-Legierungen).

Quelle:

DIN EN ISO 6506-1 - Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 1: Prüfverfahren

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